Orientierung, Verschattung und Öffnungen systematisch lesen
Notieren Sie Himmelsrichtungen, Dachüberstände, Nachbargebäude und Baumkronen, die wertvolles Licht blockieren. Prüfen Sie Brüstungshöhen, Laibungstiefen und Fensteraufteilungen, denn kleine konstruktive Details beeinflussen die Streuung enorm. Fotografieren Sie Räume zu unterschiedlichen Tageszeiten und Jahreszeiten, um Muster zu entdecken, die sich mit minimalen Anpassungen elegant auflösen lassen.
Messen statt raten: Lux, Tageslichtquotient und Jahresgang
Ein günstiges Luxmeter oder eine Smartphone-App reicht oft, um verlässliche Anhaltspunkte zu erhalten. Ergänzen Sie Werte mit dem Tageslichtquotienten, um relative Helligkeit zu vergleichen. Beobachten Sie, wie tief Licht mittags in den Raum fällt, und wie es sich bei Bewölkung verhält. So planen Sie Maßnahmen, die wirklich jeden Tag funktionieren, nicht nur bei strahlender Sonne.